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unterschiedliche Testverfahren werden als „Clomifen-Test“
beschrieben:

Urologie
Material:
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1 ml Serum |
Indikation:
 | V.a. Funktionsstörung des Hypothalamus |
 | in Verbindung mit dem LH-RH-Test ist eine Differenzierung
zwischen hypophysärer und hypothalamischer Störung möglich. |
Testprinzip:
 | Der Test prüft die Funktion des Hypothalamus, indem die
negative Rückkopplung der Androgene durch die antiöstrogenen/antiandrogenen
Eigenschaften des Clomifen verhindert wird. |
Durchführung:
- Clomifen (Dyneric®) 100 mg täglich für 5–7 Tage
- täglich Blutentnahme morgens um 8 Uhr zur LH und
FSH-Bestimmung
Bewertung:
 | Bei intakter Hypothalamusfunktion resultiert ein LH- und
FSH-Anstieg mit konsekutiver Testosteronerhöhung. |
 | fehlender Anstieg bei normalem LH-RH-Test
spricht für
eine Funktionsstörung des Hypothalamus. |

Gynäkologie
Indikation:
Testprinzip:
 | Das milde Antiöstrogen 3-Methoxy-17-Epiöstriol (Clomifen)
kann nach dem Absetzen eine Ovulation auslösen (funktionsfähige gonadotrope
Zellen des HVL sowie ein morphologisch intaktes Ovar vorausgesetzt). |
Durchführung:
 | Ab Tag 3-5 eines Spontanzyklus (oder im Anschluß an eine
medikamentös ausgelöste Abbruchblutung) 5mg (mit der niedrigen Dosis
beginnen) Clomifen (Dyneric, Pergotime) über 5 Tage. |
Mögliche Nebenwirkung:
 | Hitzewallungen |
 | Schweißausbrüche |
 | Ovarvergrößerung in der Lutealphase, besonders bei
Frauen mit polyzystischem Ovar |
 | Visusstörungen (Clomifen sofort absetzen!) |
 | Nicht durchführen, wenn eine Schwangerschaft ohnehin
kontraindiziert ist! |
Bewertung:
 | Sonographisch lassen sich Follikelreifung und Ovulation
nachweisen, die Gelbkörperfunktion anhand der Basaltemperaturkurve (auch
dokumentiert durch eine Abbruchblutung bei vorheriger Amenorrhoe, es sei denn,
es tritt eine Schwangerschaft ein) |
 | der Stimulationseffekt auf die Gonadotropinsekretion
durch LH-Bestimmung im Serum. |
Siehe auch:
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