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Material:
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2ml EDTA-Plasma:
 | 2 Basalwertel |
 | 1-3 Stimulationswerte |
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Indikation:
 | Diagnosesicherung bei V.a. ein Phäochromozytom (höhere
Spezifität als Katecholamine im 24h-Urin!) |
 | Ausschlußdiagnostik bei mäßig erhöhten
Noradrenalin-Werten |
Kontraindikation:
 | Hypotonie |
Testdurchführung:
- keine störende
Medikamenteneinnahme vor dem Test (z.B. β-Blocker)
- venösen Zugang 30 Minuten vor Materialentnahme legen,
spülen, Patient in dieser Zeit liegen lassen!
(bei Einzelabnahmen ggf.
Katecholaminausschüttung in Abhängigkeit von Venenverhältnissen,
Ängstlichkeit des Patienten und Geschick und Tagesform des Blutabnehmenden!)
- Basalwerte:
 | 2malige Abnahme in 10 Minuten Abstand
ungestaut durch den Zugang
(1 Röhrchen jeweils vorab verwerfen, jeweils
nachher erneut spülen!). |
Röhrchen mit Basalwert 1 und Basalwert 2 beschriften!
300 µg
Clonidin oral:
 | z.B. 1 Tablette Catapressan® á 300 mg |
Blutdruck regelmäßig überwachen (RR ↓↓)
Plasmakatecholamine bestimmen:
 | nach 3 Stunden |
 | fakultativ
auch nach 1h und 2 h) |
Röhrchen wie folgt beschriften:
3 Stunden (1 Stunde, 2 Stunden) nach Clonidinstimulation
Norm:
 | Normalisierung der Plasmakatecholaminkonzentration nach
Suppression (30-90% niedriger als Basalwerte) |
Bewertung:
 | Phäochromozytom-Patienten zeigen keinen Abfall (<10%)
nach Clonidin-Gabe |
 | Der Test hat eine Sensitivität von 70-100% und eine Spezifität 85-90% für
die Phäochromozytomdiagnostik! |
Hinweis:
 | Der Test empfiehlt sich bei grenzwertigen oder (gering)
erhöhten Katecholaminen (im 24h-Urin) |
Siehe auch:
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